Selbstgemachte Worcestersauce schmeckt frischer und runder als die meisten gekauften Flaschen – und du bestimmst, was hineinkommt. Das Rezept ergibt etwa 300 ml.
Zutaten
- 250 ml Apfelessig (oder Malzessig für die klassische Note)
- 60 ml Wasser
- 3 EL Zuckerrübensirup oder Melasse
- 2 EL brauner Zucker
- 3 EL Sojasauce (glutenfrei: Tamari)
- 2 EL Tamarindenpaste
- 1 kleine Zwiebel, grob gehackt
- 2 Knoblauchzehen, angedrückt
- 1 daumengroßes Stück Ingwer, in Scheiben
- 1 TL Senfsaat, ½ TL schwarze Pfefferkörner, 4 Nelken, 3 Pimentkörner
- ½ Zimtstange, ½ TL Chiliflocken
- 1 TL Salz
- optional: 2 Sardellenfilets (für die klassische Variante; weglassen = vegan)
Zubereitung
- Senfsaat, Pfeffer, Nelken und Piment in einem trockenen Topf kurz anrösten, bis sie duften.
- Alle übrigen Zutaten dazugeben, aufkochen und offen bei kleiner Hitze 20 Minuten köcheln lassen.
- Vom Herd nehmen, abgedeckt mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) ziehen lassen.
- Durch ein feines Sieb oder ein Tuch abgießen, kräftig ausdrücken.
- In eine saubere, heiß ausgespülte Flasche füllen.
Haltbarkeit
Im Kühlschrank hält die Sauce etwa vier Wochen. Der Geschmack wird in den ersten Tagen noch runder – ein Grund, sie nicht sofort zu verbrauchen.
Tipp: Wer es wie in England mag, lässt die Sauce samt Gewürzen eine Woche im Kühlschrank reifen und siebt erst dann ab.
Keine Zeit zum Kochen? Im Vergleich findest du gekaufte Saucen mit ähnlich ehrlicher Zutatenliste – etwa die mit dem Filter „Ohne Farbstoff“.
Häufige Fragen
Wie lange hält selbstgemachte Worcestersauce?
Im Kühlschrank in einer sauberen Flasche etwa vier Wochen.
Kann ich selbstgemachte Worcestersauce vegan machen?
Ja, lass die Sardellen weg. Sojasauce und Tamarinde liefern genug Tiefe.
Welcher Essig eignet sich?
Apfelessig für eine mildere Sauce, Malzessig für die klassische Note (dann nicht glutenfrei).






